8. Juni 2026

Die Mieter*innen von heute und morgen

Auf dem Klybeck-Areal arbeiten, forschen und lernen schon heute rund 2’000 Menschen. Zwischen Labors, Werkstätten, Ateliers und Büros begegnen sich unterschiedliche Arbeitswelten und Kulturen, treffen Mitarbeitende globaler Life-Science-Unternehmen auf lokale Start-ups und Kreativschaffende.

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Bild eines Klassenzimmers

Von Pharma und Biotech über handwerkliche Lebensmittelproduktion bis hin zu Töpferwerkstätten: Das Neue Klybeck zeigt sich bereits heute als lebendiger Ort mit unterschiedlichsten Nutzungen.

Das Neue Klybeck als Ort für Macher*innen

Der Verein KLY675 verbindet Menschen, die gemeinsam nach einem grösseren Wirkungsraum suchten – und im Neuen Klybeck fündig wurden. Architekt*innen, Grafiker*innen, Handwerker*innen, Künstler*innen und Szenograf*innen arbeiten hier in Ateliers, Werkstätten und Gemeinschaftsräumen. Es wird getöpfert, gekocht, animiert, entworfen und gestaltet.

 

Auch verschiedene Lebensmittelhersteller produzieren im Neuen Klybeck. Die Tofumanufaktur «Tuyu Tofu» stellt auf dem Areal ihre Spezialität nach authentisch koreanischem Rezept aus Schweizer Bio-Sojabohnen her. Die «Jungle Brothers» produzieren Bio-Kombucha ohne Zusatzstoffe, die Brauerei «Hard Labor Brew» handwerklich gebraute, unfiltrierte Biere mit Charakter. Das «Chrüterhüsli» bündelt mit seinen 3’000 Produkten Labor, Lager und Verpackung an einem Ort.

Zwischen Werkbank und Labor

In direkter Nachbarschaft finden im Neuen Klybeck auch junge Unternehmen passende Infrastruktur für Wachstum und Entwicklung. Start-ups wie das Basler Unternehmen Mycrobez, das aus Bioabfällen und Pilzen einen natürlichen Schaumstoff als Plastik-Alternative entwickelt. Oder auch die Sintares AG, die nachhaltige Bindemittel für Farben und Lacke herstellt.


Neben Start-ups und Kreativschaffenden entwickelt sich im Neuen Klybeck bereits heute ein internationaler Life-Science-Cluster. Etablierte Grossunternehmen wirken hier in direkter Nachbarschaft zu vielversprechenden Start-ups und spezialisierten Laboranbietern. Mit neuen, hochmodernen Labor- und Entwicklungsflächen vergrössert sich das Umfeld für Wachstum, Austausch und Kooperation in den kommenden Jahren weiter.

Life-Sciences im Neuen Klybeck

So ist etwa die Wesemann Schweiz AG seit mehreren Jahren auf dem Areal tätig. Das Unternehmen ist auf Laboreinrichtungen für Schulen, Universitäten und die Privatindustrie spezialisiert und konnte seine Dienstleistungen bereits für andere Unternehmen auf dem Areal anbieten. Schon heute entstehen auf dem Areal wertvolle Synergien, von denen Unternehmen dank kurzer Wege unmittelbar profitieren.

 

Neben der Novartis, die weiterhin Räumlichkeiten im Neuen Klybeck nutzt, haben sich auch innovative Unternehmen aus dem Biotech-Sektor hier niedergelassen – darunter LifeMine und MonteRosa Therapeutics. Zu den rund 2’000 Menschen, die schon heute die Gebäude im Neuen Klybeck nutzen, gehören ausserdem rund 1'000 Lernende der KV Schule Basel, die hier ihren Ausbildungsalltag verbringen.


In naher Zukunft entsteht mit dem FLOW ein neues Labor- und Bürogebäude auf dem Areal. Direkt am Rhein gelegen, bietet es insbesondere Raum für Unternehmen aus dem Life-Science-Bereich. Das Multi-Tenant-Gebäude im südlichen Teil des Neuen Klybeck wird vrstl. ab dem 3. Quartal 2029 bezugsbereit sein. Damit wird das Neue Klybeck als Standort für Innovation und Forschung weiter gestärkt.

Wo Alltag auf Zukunft trifft

Ein wichtiger Treffpunkt im Quartier ist die historische Klybeck-Kantine (Klybeck 610). In deren Industrieküche bereiten die Mitarbeitenden der Ryago AG täglich rund 4'500 Mahlzeiten zu. Mit Gastronomie, Veranstaltungsräumen und Begegnungsorten ist der von den Architekten Suter + Suter geplante und 1967 eröffnete Bau aus Stahlbeton ein ikonischer Ort, an dem sich das Areal auch heute noch trifft und mischt.

 

Im Neuen Klybeck arbeiten, forschen, produzieren, lernen und gestalten schon jetzt Menschen aus unterschiedlichsten Bereichen und machen das Areal zu einem lebendigen Ort. In Zukunft werden viele weitere dazukommen und das Areal und seine Transformation unmittelbar mitprägen.